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Noch 108 Tage
bis Weihnachten.


Wie ist es dazu gekommen?

Ein schöner Name für einen Ort, besonders jetzt zur Weihnachtszeit. Gehen wir fast 750 Jahre zurück, in das Jahr 1255: Inmitten von Moor, Sumpf und Wasser sind Gebäude entstanden. In solchen Einöden bauten Nonnen des Zisterzienserorden typischerweise ihre Klöster.

Zwei Nonnen im Gespräch:

"Endlich ist die Kirche fertig, St. Marienkirche wird sie heißen und der Mutter Jesu geweiht sein - doch wie nennen wir unser Kloster?"
"Für mich ist das Kloster wie der Himmel auf Erden - es umfaßt die ganze Welt, Erde und Himmel."
"Ja, ora et labora - beten und arbeiten, das wollen wir, das gefällt Gott."
"Mir fällt da eine alte Geschichte ein, wo Himmel und Erde wie bei unserem Kloster verbunden waren, die Geschichte zweier Brüder!"
"Meinst Du die, wo der eine, Jakob, mit einer Linsensuppe den Älteren, Esau, um sein Erstgeburtsrecht gebracht hat?"


"Ja, wo Jakob seinem Bruder später zuvorgekommen ist und seinen fast blinden Vater getäuscht hat. Wo er sich ein Fell um den Arm gewickelt hat und ihm sein Lieblingsgericht gekocht hat, alles um vom Vater gesegnet zu werden."
"Richtig raffiniert ist er gewesen! Er hat sogar die Kleidung seines Bruders angezogen, damit er so riecht wie er!"
"Aber was hat das mit unserem Kloster zu tun. Wir sind doch keine Betrüger!"
"Warte mal ab - Esau war natürlich mächtig sauer, dass sein Bruder ihm den Segen des Vaters gestohlen hatte, er schwor sogar, dass er ihn umbringen wollte!"

"Musste er nicht fliehen?"
"Ja, und eines Nachts, als er vor Erschöpfung mitten im Gebirge eingeschlafen war, träumte er. Er träumte von einer Leiter, die bis in den Himmel reichte, auf der die Engel hoch und runter stiegen. Oben stand Gott und sagte im Traum: Ich bin mit dir und will dich beschützen, ich werde dich nicht verlassen."
"Eine richtige Mutmachgeschichte, obwohl Jakob das nicht verdient hat. Solche Hilfe Gottes können wir in unserem Kloster auch gebrauchen."

"Deshalb wollen wir unser Kloster danach nennen, wie es damals Jakob empfunden hat. Als er aufwachte baute er einen Altar aus Steinen und sagte: Hier ist nichts anderes als das Haus Gottes und die Pforte des Himmels."
"Dann nennen wir unser Kloster porta coeli - Pforte des Himmels!"
Das war vor fast 750 Jahren. Seither haben viele Menschen ihre Freuden, ihre Dankbarkeit aber auch ihre Sorgen und Trauer in die alte Klosterkirche mitgebracht

Manche haben die Nähe und Hilfe Gottes erfahren: überall da wo Menschen soetwas erfahren, vielleicht auch jetzt zur Weihnachtszeit, ist die Pforte des Himmels offen:

Himmelpforten.

Diese Geschichte stellte uns Pastor Udo Garve aus Himmelpforten zur Vergügung. Die Weihnachtsmannwichtel bedanken sich recht herzlich für seinen Einsatz, das Dorf mitzugestalten!



Hier gibts den Sonderstempel




  Hier erfährst Du, was Du im Weihnachtsmanndorf noch erleben kannst!
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